Sportböden, Prallwand

Leitfaden für Sporthalleninnenausbau - Prallwand

Prallwände flächenelastisch + Einbauelemente für Sporthallen

 

1. Anforderungen an die Prallwand

     (ohne Anforderung VstättVO)


1.1. Kraftabbau, kraftabbauende Verkleidung, KA > 60%


Bei Einfeldhallen ist eine kraftabbauende Verkleidung an den Stirnwänden bis mindestens 2,00 m Höhe anzubringen.
(sinnvolle Fugenteilung jedoch bei 2,35 m, siehe Einbauelemente).

Bei teilbaren Hallen ist der Kraftabbau auch an den Längswänden erforderlich, wenn Bewegungsspiele, Laufsport oder Ballsportarten quer gespielt werden.



Prüfzeugnis Kraftabbau:

Für die Halleninnenwandverkleidung mit Kraftabbau dürfen nur Angebote mit einem Prüfzeugnis zur Angebotsabgabe zugelassen werden. Dies muss gleichzeitig die Ballwurfsicherheit beinhalten.

Der Kraftabbau wird mit dem künstlichen Sportler Wand im senkrechten Montagezustand gemessen. Bei dieser Messung wird, anders als bei früher üblichen Messungen, die im liegenden Zustand mit dem künstlichen Sportler Boden erfolgten, der wahre Einbauzustand berücksichtigt.

Zusätzlich zum Kraftabbau ist eine möglichst hohe Nachgiebigkeit empfehlenswert. Nach dem Zertifizierungsprogramm von DIN Certco sollte diese mindestens 6 mm betragen.

Jede Prallwand sollte einer Güteüberwachung nach DIN-Certco unterliegen.

Das Prüfzeugnis muss die Art der ausgeschriebenen Wandverkleidung beinhalten. Hier sind sowohl die verschiedenen Materialien als auch die verschiedenen Abmessungen anzugeben, da diese einen nicht unerheblichen Einfluss auf die schutzfunktionellen Eigenschaften einer Prallwand haben.

Der Nachweis einer von der Prüfung abweichenden Konstruktionstiefe ist nicht erforderlich, da die Prüfzeugnisse auch auf einer starren Unterkons-truktion statt direkt auf der Rohwand gültig sind.
Diese abweichende Konstruktionstiefe kann geschaffen werden mit:


Metallwinkel und zusätzlicher Holz- oder Metallprofile bis Tiefe 150 mm
Weitspannträger bis Tiefe 250 mm
Raumtragwerke bis Tiefe 1000 mm


1.2. Ballwurfsicherheit (BWS) gemäß DIN 18032, Teil 3

Wenn für die Halleninnenwandflächen ab einer Höhe von ca. 2500 mm über OKFFB ebenfalls eine Prüfung mit den Kennwerten nach DIN 18032, Teil 3 vorzulegen ist, dann ist davon auszugehen, dass das Prüfzeugnis mit Kraftabbau, bei dem die Ballwurfsicherheit mitgeprüft wird, ohne Einschränkungen gültig ist, auch wenn der Schwingträger durch eine Massivholzleiste ersetzt wird. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Ballwurfsicherheit in diesem Fall noch erhöht wird.



2. Anforderungen an die Prallwand mit Anforderung nach Versammlungsstättenverordnung


2.1. Unterkonstruktion nicht brennbar, Baustoffklasse A2 nach DIN 4102

Dämmmaterial nicht brennbar
Paneelverkleidung schwer entflammbar
(Siehe gesonderte Anlage Versammlungsstättenverordnung)

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