Belastung von Sportböden
Für die Belastung des Sportbodens gelten die Angaben der DIN 18032 Teil 5 und Teil 2 sowie das Schreiben vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft vom 01.03.2002.
„Auf 1m² darf ein Sportboden nicht mit einer größeren gleichmäßig verteilten Flächenlast von 5KN (500 kg) belastet werden. Kleinflächige Einzellasten (bis zu einer Flächengröße von 1500 mm²) und einem Seitenverhältnis von mindestens 1:3) dürfen keine höhere Flächenpressung als 1 N/mm² (0,1 kg) auf den Boden aufbringen.“
Das bedeutet:
Bei einer Auflagerfläche von 1500 mm² dürfen
maximal 1500 N (150 kg) pro Rolle abgetragen werden, wobei die Flächenlast von 5 KN/m² (500 kg/m²) nicht überschritten werden darf.
Bezüglich der Belastung des Bodens durch rollende Lasten gilt allgemein, dass eine Rolle den Sportboden nicht höher belasten darf als nach DIN 18032 Teil 2 geprüft.
Bei einer größeren Einzelbelastung durch rollende Lasten (z.B. Rollgerüste) ist eine entsprechende Druckverteilung durch Auslegen von Mehrschichtplatten o.ä erforderlich. Hierbei ist jeder einzelne Fall gesondert zu prüfen.
Für größere Belastungen außerhalb der DIN 18032 übernehmen wir keine Haftung.
siehe auch „Merkblatt für Sporthallenböden in Verbindung mit ausfahrbaren Tribünen“pdf



